Irina Richter ist die neue Inklusions-Beauftragte

RichterIrinaDie Stadt Heilbronn hat eine neue Mitarbeiterin: Irina Richter heißt die in dieser Woche eingestellte Inklusions-Beauftragte.

Das Land Baden-Württemberg hat in einem neuen Passus zum Landesbehindertengleichstellungsgesetz die Kreise verpflichtet, eine entsprechende Stelle zu schaffen. „Ich freue mich, dass wir eine ausgewiesene Fachfrau für diesen Job bekommen konnten“, so sagt es ihre direkte Vorgesetzte, Bürgermeisterin Agnes Christner: Vor ihrer Arbeit bei der Stadt Heilbronn war die Reichenbacherin beim Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg tätig.

Die 36-jährige Richter sieht sich selbst als Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung und Menschen mit Behinderung in der Stadt. Gerade im Hinblick auf die vielen neuen Vorhaben in Heilbronn kann vieles zur Schaffung von gleichberechtigter Teilhabe bewegt werden. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ämtern und Institutionen – meine Türen stehen offen“, unterstreicht Richter. Am Anfang ihrer Tätigkeit hier steht das Netzwerken.

Nach ihrem Grundstudium in Stuttgart und einem Auslandssemester in Italien hat Irina Richter ihr Studium in Hamburg in Gebärdensprachen und Kunstgeschichte abgeschlossen. Anschließend ging es zurück nach Stuttgart zum Landesverband der Gehörlosen, ihre Projektstelle beschäftigte sich mit dem Thema „Sensibilisierung von Kulturanbietern“. In diesem Zusammenhang organisierte sie eine „Woche der Gebärdensprache“ und erarbeitete im Rahmen ihrer Arbeit einen Leitfaden für den Umgang mit Menschen mit Hörbehinderungen. Auch privat ließ sie das Thema nicht los, zum Beispiel war sie aktiv in der Arbeitsgemeinschaft Denkmalschutz und Barrierefreiheit.

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